Digitale Post.
Für Ihren Rechtsverkehr.
Sie möchten Schreiben und Dokumente digital mit der Justiz austauschen? Ein eBO-Postfach ist ein möglicher Zugang dafür.
Hier erfahren Sie, was hinter dem Begriff steckt, welche Zielgruppen es anspricht und welche Fragen Ihnen bei der Entscheidung helfen.

Was bedeutet eBO?
Die Abkürzung steht für besonderes elektronisches Bürger- und Organisationenpostfach. Darüber lassen sich Dokumente mit der Justiz sicher elektronisch austauschen. Die Identität der Postfachinhaber wird geprüft; Nachrichten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen. Quelle: Justizportal EGVP.
Sie können sich eBO als einen eigenen digitalen Briefkasten für diesen Schriftverkehr vorstellen. Es ist kein gewöhnliches E-Mail-Konto.
Für wen kann sich ein eBO-Postfach lohnen?
Unternehmen, Vereine und Organisationen
Wer regelmäßig mit der Justiz kommuniziert, kann den Versand und Empfang in einem festen digitalen Ablauf organisieren. Die hessische Justiz nennt unter anderem Firmen, Vereine und Verbände als Nutzergruppen.
Berufliche Verfahrensbeteiligte
Für Menschen, die beruflich regelmäßig Unterlagen mit der Justiz austauschen, kann ein eigenes Postfach sinnvoll sein. Für bestimmte Berufe bestehen eigene Postfachsysteme, etwa beA für Rechtsanwälte und beSt für Steuerberater.
Privatpersonen
Auch Bürgerinnen und Bürger können eBO nutzen. Für gelegentliche private Angelegenheiten kommt außerdem das kostenfreie Mein Justizpostfach infrage. Welche Lösung passt, hängt von Ihrem Bedarf ab. Quelle: Hessen eJustice.
Mit wem können Sie kommunizieren?
Über eBO sind unter anderem Gerichte, teilnehmende Behörden, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater erreichbar. Prüfen Sie den konkreten Empfänger im Verzeichnis, bevor Sie eine Nachricht abschicken. Es ersetzt nicht den gesamten E-Mail-Verkehr mit Kunden oder Geschäftspartnern.
Der Austausch zwischen eBO-Postfächern setzt laut Justizportal eBO-plus voraus und muss vom jeweiligen Anbieter unterstützt werden. Informationen zu erreichbaren Empfängern.
Woran erkennen Sie, ob es zu Ihrem Alltag passt?
Ein eigenes Postfach ist besonders dann interessant, wenn digitale Dokumente bei Ihnen bereits zum Alltag gehören und Sie sie regelmäßig über diesen Kommunikationsweg austauschen möchten.
- Empfänger: Sind die Stellen, die Sie erreichen wollen, über eBO erreichbar?
- Nutzung: Brauchen Sie den Zugang regelmäßig oder nur gelegentlich?
- Organisation: Wer kontrolliert neue Nachrichten und legt Unterlagen ab?
- Bedienung: Passen die Anwendung zu Ihren Geräten und Arbeitsabläufen?
Ein Postfach spart nicht automatisch Zeit. Der Vorteil entsteht, wenn Versand, Empfang und Ablage gut in Ihren Alltag passen.
Wie geht es nach der Entscheidung weiter?
Bei MANDREO eBO legen Sie zunächst Ihren Zugang an und buchen das Postfach. Anschließend folgen Identifizierung, Zertifikat und die Prüfung der Betriebsbereitschaft.
Den vollständigen Ablauf finden Sie in unserer Anleitung: eBO-Postfach beantragen – Schritt für Schritt.
Sie arbeiten als rechtlicher Betreuer? Unser eigener Ratgeber eBO für Berufsbetreuer behandelt die besonderen Fragen Ihres Berufsalltags.
Ihr Postfach. Direkt im Browser.
29 € im Monat
Je Postfach inklusive 19 % MwSt. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Die Abrechnung beginnt ab Betriebsbereitschaft.
Eigenständig nutzbar – ohne Abo der MANDREO-Betreuersoftware.
Ihr Postfach ist schon eingerichtet?
Für Ihr eigenständiges MANDREO-eBO-Postfach öffnen Sie ebo.mandreo.de. Melden Sie sich mit der E-Mail-Adresse Ihrer Buchung und Ihrem Passwort an. Wenn Sie noch kein Passwort haben, wählen Sie einmalig „Jetzt erstmalig festlegen“. Eine erneute Postfachbuchung ist nicht nötig.
Nutzen Sie eBO bereits innerhalb der MANDREO-Betreuersoftware, bleiben Sie im eBO-Bereich Ihres Büros. Beide Zugänge sind getrennt.
Zugangshinweise aktualisiert am 4. Oktober 2026.